Babys weinen. Das ist deren einzige Möglichkeit sich in der ersten Wochen und Monaten auszudrücken. In 95% der Fälle bedeutet das, dass ihnen gerade etwas nicht passt. Sie sind entweder hungrig, müde oder haben die Windeln voll. Soweit so gut. Das Problem hierbei ist: Erst einmal muss man verstehen, was dem Kind gerade nicht passt und dann muss man “das Problem beheben”. Dauert das Finden der echten Ursache jedoch zu lange, tendieren Babys dazu sich in eine Art Rausch zu weinen. Ist es einmal so weit, hilft das reine “Beheben” nicht mehr. Es wird einfach geweint.
In diesem Fall benötigen Babys (oder zumindest unser Fratz) äußere Reize, um sie aus dem Teufelskreis des Weinens herauszuholen. Aus der Erfahrung der letzten 11 1/2 Wochen kann ich sagen: Diese Reize können sehr vielfältig sein und es ist nicht immer einfach, den richtigen Reiz in der aktuell vorliegenden Situation zu finden. Vom Hinlegen und Kuscheln, über Rumhüpfen und “The Human Ditscheridu” spielen (Artikel folgt) bis hin zu bestimmten Alltagsgeräuschen kann alles und eben leider auch manchmal nichts helfen.
Was bei uns in letzter in solchen Situation sehr oft hilft, ist der Staubsauger. Eigentlich verrückt, denn er macht ziemlichen Krach. Aber es funktioniert! Die Knutschkugel weint wie am Spieß, wir machen den Staubsauger an, das Weinen hört schlagartig auf. Meist schläft sie sogar ein dabei. Soweit so gut. Aber habt ihr mal auf den Stromverbrauch eines Staubsaugers geschaut? Wenn wir bei jeden Weinen unserer Kleinen das Monstrum anschmeißen müssten, könnte man in der Wohnung zwar vom Boden essen, aber wir bräuchten ein eigenes kleines Kraftwerk in der Nachbarschaft.
Und deshalb nun folgender Tipp von mir bzw. meiner Frau: Alltagsgeräusche als Orientierungshilfe *. Die CD beinhaltet – wie der Name schon sagt – eine Vielzahl an Alltagsgeräuschen, angefangen bei einer Waschmaschine bis hin zum eben beschriebenen Staubsaugergeräusch. Aus beruflichen Gründen meiner Frau hatten wir die CD eh im Haus. Und ich kann nur sagen, sie wirkt Wunder! Seitdem wir die CD entdeckt haben, läuft es immer wieder nach dem gleichen Muster: Baby weint und kommt nicht mehr runter, CD rein, CD an und Ruhe im Hause Business Dad. Verrückt aber wahr. Von daher eine absoute Empfehlung für alle Eltern, die den Staubsauger auch mal in der Abstellkammer lassen wollen.
* Affiliate-Link
Recent Comments