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Origami Buggy by 4moms

Feb. 3rd | Posted by 0 comments
Origami Buggy by 4moms

Ich hatte mich bereits über die nicht gerade einfache Auswahl eines Kinderwagens ausgelassen. Bisher haben wir immer noch keinen gekauft, aber einen gebrauchten einer Bekannten zugesagt bekommen. Dieser in den letzten Tagen gefundene Kinderwagen lässt jedoch die Herzen von Business Dads höher schlagen. Automatisch auseinander und wieder zusammenklappbar, mit Dynamo, Display und iPhone-Ladekabel. Was will man als technikafiner Mann mehr?

Das ganze gibt es bei 4moms, nennt sich Origami und hat einen stolzen Preis von rund 850 US Dollar. Für einen Buggy nicht gerade wenig Geld. Jetzt muss ich nur noch einen Weg finden, der werdenden Mama das eMobil unter den Kinderwagen schmackhaft zu machen. Tipps hierfür sind immer gerne gesehen.


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Anschaffung Kinderwagen – eine Philosophie für sich

Jan. 31st | Posted by 0 comments
Anschaffung Kinderwagen – eine Philosophie für sich

Neben vielen anderen Anschaffungen, die den werdenden Eltern bevorstehen, ist der Kinderwagen eine der größten. Und hier fängt schon das grundsätzliche Dilemma an. Der Kinderwagen an sich hat den Zweck, das Kind bequem und mit möglichst wenig Anstrengung von A nach B zu transportieren. Er begleitet die Eltern und natürlich das Kind in Zukunft bei Spaziergängen, Einkäufen, Besorgungen, Reisen, in Fahrstühlen und in der U-Bahn. Und das ist nur ein kleiner Auszug einer wohl nie endenden Liste.

Dieser Umstand bzw. diese Abhängigkeit – gekoppelt mit der unglaublich großen Auswahl an Modellen, Farben und Preisen – führt unweigerlich zu einer philosophischen Frage, der sich Mama und Papa noch vor der Geburt stellen sollten und müssen. Wollen wir einen leichten und wendigen oder vielleicht doch eher stabilen und robusten, eher modernen oder klassischen Kinderwagen. Soll das Kind später auch entgegen der Fahrtrichtung sitzen können und passen alle Modelle in den Kofferraum unseres Autos. Einen Teutonia, Hartan, Osann, Bogaboo oder doch Emmaljunga? Und wie viel darf er kosten? Alles Fragen, die einzeln für sich meist einfach zu beantworten sind, aber in Kombination auf den ersten Blick als eine schier unlösbare Aufgabe erscheinen. Nicht zu unterschätzen ist ein weiterer Punkt, der diese Komplexität noch weiter verschärft: durchaus mögliche Unterschiede bei den Geschmäckern und Prioritäten von Mama und Papa. Aus meiner aktuellen Erfahrung kann ich berichten: Ein Auto auszusuchen fällt leichter.

Betrachtet man zudem die Preise, die teilweise für qualitativ besseren Gefährte aufgefahren werden, stellt sich uns persönlich die Frage, ob man auf einen gebrauchten Kinderwagen aus dem Bekanntenkreis zurückgreift und sich so ggf. zwei Stück “leistet”. Einen bei sich und einen im weiter entfernten Dörfchen bei Omas und Opas. Somit würde zumindest der Transport entfallen. Hier spielt die Psychologie jedoch eine nicht unwesentliche Rolle: Man will seinem Kind ja auch was “gönnen” und ihm (oder ihr) ein ordentliches und neues Gefährt an die Seite stellen, dass sie (oder er) mit den Bäuerchen eigens einweihen kann. Der Stolz des werdenden Vaters erlaubt nicht ohne Weiteres den gebrauchten Wagen von nebenan zu akzeptieren.

Wir selbst sind gerade noch mitten in der Findungsphase, die sich als nicht so einfach darstellt und schon zu der ein oder anderen konstruktiven, aber noch nicht finalen Diskussion geführt hat. Aus meiner Erfahrung als Berater und dem Versuch Analogien zu finden, stehe ich kurz vor dem Versuch, eine Entscheidungsmatrix aufzustellen, die uns anhand gewichteter Kriterien die Entscheidung leichter macht. Aktuell glaube ich, das wäre etwas over-engineered. Sollten wir uns bei der Entscheidung aber weiterhin so schwer tun, muss eine entsprechende Hilfestellung her.

Andere Paare bei der Geburtsvorbereitung berichteten bereits von stundenlangen Beratungsgesprächen bei den üblich verdächtigen Baby-Märkten. Vielleicht sollten wir ebenfalls eine neutrale Person als Beratung hinzuziehen. “Und was ist ihr Beruf?” – “Ich bin Buggy Consultant!”

Foto via Dominik Meissner Orime.de


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